Gestern haben wir grandiose 36 Monate post OP gefeiert. Das sind 3 Jahre! Unfassbar.
Wenn ich das vor drei Jahren schon gewusst hätte, würde mein Gesicht heute von ein paar Sorgenfalten weniger geziert. ;)

Bereits im Dezember hat unsere neue Lieblings-TÄ Emma diesbezüglich wieder als gesund bezeichnet, da nach drei Jahren keine Metastasen aus diesem Ursprungstumor mehr zu erwarten sind. Natürlich werden wir mit Emma weiterhin regelmäßig unsere neuen TÄ besuchen, aber nur um die obligatorische Portion Lyoner abzuholen. Klar, Emma wird kein pumperlgesunder, junger Hüpfer mehr, aber insgesamt ist sie für ihre mittlerweile 14 Jahre quietschfidel. :freu: Räuberwutz eben. :hurra:

Und wenn die Lyoner bei unseren TÄ grad nicht drin ist, dann werden eben heimische Teller abgeschleckert… :mrgreen:

Marion Robl, Michaela Mische, Berenike Schaak, Friederike Koepper-Giebner, Franziska Bendler, Nancy Seyring, Tanja Brinkmann, Cornelia Bruckner, Miriam Leibbrandt, Anja Balsam, Claudia Kopp-Ulrich, Martina Lautenbach, Jackie Böer, Alina Gräfenstein, Mandy Gierke, Felix Ell, Nadine Schuchhardt, Ute Fiedler, Katja Rosenbauer, Bettina Wer, Kristin Kratz, Lucy Fussel, Simon Grüning, Stev Ni, Tina Heicker gefällt dieser Artikel

Seit genau einem Jahr gilt bei uns das Motto „mit dem Zweiten sieht man besser“ und aus der Räuberwutz ist eine Piraten-Räuberwutz geworden.

Nach der unschönen histopathologischen Diagnose ‚hochmalignes Melanom, nicht klar abgegrenzt, erste Einbrüche in Lymph- und Blutgefäße‘ war der Schock erstmal sehr groß. Teuflische, sorgenvolle Gedanken waren allgegenwärtig. Zum Glück ließ und lässt sich Emma von alldem nicht beeindrucken: sie räubert weiter munter und gut gelaunt* durch die Gegend. Und vertreibt damit auch gerne einmal unsere Sorgen. :gruebel:

(*sofern die Bedingungen erfüllt sind, dazu in den kommenden Tagen mehr :mrgreen: )

(Bei diesem Anblick denkt man nicht an einen todkranken Hund, sondern an den leibhaftigen Wahnsinn :shock: :hehe: )

Nach den ersten beiden Kontrolluntersuchungen 4 und 7 Monate post OP wissen wir, dass es einen weiteren kleinen Tumor in der Milz und auch eine Veränderung in der Leber gibt. *uff* *schwer schluck*

Ungeachtet dessen sind die Blutwerte top, die Wutz ist fit und das Leben macht Spaß. :hurra:
Wir hoffen, dass das noch lange so bleibt und tun alles, was in unserer Macht steht und uns angemessen erscheint. ;)

Wir lassen uns also überraschen, was das nächste Jahr für uns bereithält und werden bis dahin jeden Tag genießen.
In diesem Sinne sind wir dann mal weg. :hundkatze: :D

 

Annelie Schilling, Katja Rosenbauer, Marion Robl, Nadine Schuchhardt, Ute Fiedler, Sonja Dausmann gefällt dieser Artikel

Am Donnertag stand für Emma die zweite große Kontrolluntersuchung nach der OP im Februar an.

Es gab gemischte Ergebnisse, auf jeden Fall jedoch keine wirklich schlechten Neuigkeiten.

Der in der letzten Sonografie entdeckte kleine Tumor in der Milz ist von ca. 1,3 auf 1,5cm gewachsen. Vielleicht ist er auch gar nicht gewachsen, so genau kann man das ja nicht sagen. Hinzu kommt eine kleine Veränderung in der Leber, wobei da unklar ist, worum es sich handelt.

Die Leberwerte, die ja vor 3 Monaten teilweise deutlich erhöht waren, sind nun alle wieder in der Norm (PLT und GGT) bzw. deutlich niedriger (ALT von 221 runter auf 124). :)

Allerdings ist nun das Calcium zu niedrig (Hypokalzämie), also werden wir in 10-14 Tagen nochmal ein Blutbild machen, zur Kontrolle.

Nach einem ausführlichen Gespräch mit unserem TA haben wir uns nun entschieden, die Milz entfernen zu lassen (Splenektomie), da wir nicht mit gutem Gefühl mit dieser tickenden Zeitbombe in der Räuberwutz leben können. Es ist hin wie her ein Lotteriespiel, aber ich halte es da mit de Maulwurfn: „hätte hätte liegt im Bette…“ ;)

Bei der OP werden wir dann auch gleich die beiden deutlich spürbaren Mammatumore entfernen lassen. Einer der Beiden sitzt direkt am Sternum und wird dadurch beim Liegen und auch durch das Brustgeschirr gereizt. Na und der andere kommt halt einfach so mit raus.

Wenn unser Plan aufgeht wird die OP Ende Oktober oder dann im November durchgeführt, so dass die Wutz zum ersten Schnee hoffentlich wieder fit ist und rumräubern kann.

Emma fand den morgendlichen Ausflug ohne Frühstück wie üblich inakzeptabel. Aber der TA und seine Mädels haben mit der großen Keksdose einiges wieder gutgemacht. :hehe: