Nach unserem turbulenten Start 2003 verlief das Jahr 2004 etwas ruhiger, sofern bei uns überhaupt jemals von ruhig die Rede sein kann. Mein Studium an der Uni Erfurt verlief in ruhigen Bahnen. Bevor im April das zweite Semester startete gab es einen gemeinsamen Urlaub mit meiner Mama und Freunden. Dieser führte uns in die naheglegene Sächsische Schweiz. Emmas Wanderkarriere, die bis heute andauert, begann also zeitnah nach ihrem Einzug.

Außerdem baute Emma ihre Vorliebe für Kuscheln und Komfort aus, hin und wieder eben auch zu meinen Lasten. ;)

Im Sommer kam dann eine neue, ebenfalls bis heute andauernde Vorliebe Emmas zum Vorschein: Wasser. Schwimmen, planschen, tauchen, Quatsch machen – bis heute ist Emma überglücklich, wenn sie ein Wasser entdeckt. Das Bellen (liebevoll auch nerviges Kläffen genannt :zensiert: ) hatte sie bereits 14 Tage nach ihrem Einzug für sich entdeckt. Bis heute ernte ich ungläubige Blicke, wenn ich erzähle, dass Emma in den ersten 14 Tagen wirklich keinen Mucks von sich gegeben hat. Aber dann…

Im Herbst stand dann unser erster gemeinsamer Umzug an: zur Übung erstmal nur wenige hundert Meter weiter innerhalb Erfurts. Vier weitere Umzüge quer durch Deutschland sind in den weiteren Jahren noch gefolgt. Vom ersten Tag an immer dabei: der geliebte Hundekorb, in dem Emma immer noch einen Teil ihrer Nächte verbringt (wenn das Bett aus irgendwelchen Gründen nicht genehm ist).

Nach einem insgesamt eher unspektakulären Jahr gönnten wir uns noch ein bißchen Urlaub zum Jahreswechsel. Wir stapften durch herrlichen Schnee und weihten das erste Intelligenzspielzeug ein. Es zeigte sich schnell, dass Emma mit dem simplen Hütchenspiel völlig unterfordert war. So sind in den nächsten Jahren immer wieder neue Spielzeuge zur Beschäftigung an- und wieder abgeschafft, teilweise sogar selber gebastelt worden. Heute genügt es ein paar Keksis in eine Papprolle zu stecken, damit ist eine teilweise zahnlose ältere Hundedame gut beschäftigt. :)

– to be continued –

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Denn auch der kleinste Hund der Welt, macht sein Maul auf wenn er bellt. Also sag, was du zu sagen hast, was dir fehlt, was dir nicht passt! :)