Am Donnertag stand für Emma die zweite große Kontrolluntersuchung nach der OP im Februar an.

Es gab gemischte Ergebnisse, auf jeden Fall jedoch keine wirklich schlechten Neuigkeiten.

Der in der letzten Sonografie entdeckte kleine Tumor in der Milz ist von ca. 1,3 auf 1,5cm gewachsen. Vielleicht ist er auch gar nicht gewachsen, so genau kann man das ja nicht sagen. Hinzu kommt eine kleine Veränderung in der Leber, wobei da unklar ist, worum es sich handelt.

Die Leberwerte, die ja vor 3 Monaten teilweise deutlich erhöht waren, sind nun alle wieder in der Norm (PLT und GGT) bzw. deutlich niedriger (ALT von 221 runter auf 124). :)

Allerdings ist nun das Calcium zu niedrig (Hypokalzämie), also werden wir in 10-14 Tagen nochmal ein Blutbild machen, zur Kontrolle.

Nach einem ausführlichen Gespräch mit unserem TA haben wir uns nun entschieden, die Milz entfernen zu lassen (Splenektomie), da wir nicht mit gutem Gefühl mit dieser tickenden Zeitbombe in der Räuberwutz leben können. Es ist hin wie her ein Lotteriespiel, aber ich halte es da mit de Maulwurfn: „hätte hätte liegt im Bette…“ ;)

Bei der OP werden wir dann auch gleich die beiden deutlich spürbaren Mammatumore entfernen lassen. Einer der Beiden sitzt direkt am Sternum und wird dadurch beim Liegen und auch durch das Brustgeschirr gereizt. Na und der andere kommt halt einfach so mit raus.

Wenn unser Plan aufgeht wird die OP Ende Oktober oder dann im November durchgeführt, so dass die Wutz zum ersten Schnee hoffentlich wieder fit ist und rumräubern kann.

Emma fand den morgendlichen Ausflug ohne Frühstück wie üblich inakzeptabel. Aber der TA und seine Mädels haben mit der großen Keksdose einiges wieder gutgemacht. :hehe:


Denn auch der kleinste Hund der Welt, macht sein Maul auf wenn er bellt. Also sag, was du zu sagen hast, was dir fehlt, was dir nicht passt! :)