Im Frühjahr 2011 waren wir mit Emma (noch in Hamburg) beim TA, weil uns ein „Strich“ auf/in ihrem rechten Auge aufgefallen war. Sonst keine Beschwerden. Der TA meinte es sei eine Bindehautentzündung. Behandelt wurde mit Fucithalmic vet. Augensuspension. Anschließend noch eine Weile Euphrasia Augentropfen.

Im weiteren Verlauf keine Probleme.

Nach unserem Umzug nach Oberfranken fiel uns im Dezember 2011 auf, dass Emmas rechtes Auge dicker ist bzw. weiter heraussteht als das linke. Wir beobachteten eine Weile und konnten keine Veränderung feststellen. Bis heute steht das Auge weiter heraus, an manchen Tagen mehr, an anderen weniger. Das Emma auf dem Auge nur noch wenig bzw. nichts mehr sieht, war recht schnell klar.

Am vergangenen Montag (30.01.2012) nun waren wir beim TA für Augenheilkunde in Chemnitz, um das Auge einmal gründlich untersuchen zu lassen und den Grund zu finden. Es wurde ein 3-Ebenen-Schall des Auges gemacht, ebenso wurde der Augeninnendruck (IOD) gemessen und es erfolgt eine indirekte Ophthalmoskopie.

Der Befund lautet nun wie folgt:
linkes Auge: ohne Befund, IOD 7
rechtes Auge: IOD 11, sehr dichte Glaskörperinfiltrate, partielle Netzhautablösung, peribulbäre und retrobulbäre echogene Neubildung mit Bulbusverformung.

Ultraschall 1:

Ultraschall 2: „frontal“ geschallt worden. Man sieht deutlich die Glaskörperinfiltrate im linken Bereich des Glaskörpers (schwarz). Außerdem ist der Glaskörper nach „hinten“ nach sauber abgegrenzt.

Ultraschall 3: „von oben“ hier sieht man deutlich, wie der Glaskörper kelchförmig umschlossen wird. Ebenso sieht man auch hier die Glaskörperinfiltrate.

 

Faktisch wächst hinter dem Gläskörper, vermutlich vom Sehnerv ausgehend, „etwas“, das sich kelchförmig um den Glaskörper legt und auf diesen drückt. Verdacht auf (Pseudo-)Tumor.

Emma ist 11 Jahre alt und, wenn man von diesem Befund absieht, pumperlgesund. Bisher hat sie keine Schmerzen und das Auge beeinträchtigt sie nur dahingehend, dass sie öfter mit Gegenständen auf ihrer rechten Seite kollidiert.

Zur weiteren Abklärung steht nun heute (08.02.2012) ein MRT an der Uni Leipzig an, eventuell eine Biopsie. Diese könnte u.a. klären, ob es sich um einen Tumor oder einen Pseudotumor handelt.

Ein paar Daumendrücker wären nicht schlecht!


One Comment

  1. Posted 8. Februar 2012 at 09:04 | Permalink

    Oh man – alle vorhandenen Daumen und Pfoten sind gedrückt !!!

    Was machen unsere Mädels denn nur mit ihren Äugelein, blöde Tumore?!? Wir hoffen das Beste – bei Rheya ist ja zum Glück alles gut gegangen, dann wird das bei Emma auch so sein!

Denn auch der kleinste Hund der Welt, macht sein Maul auf wenn er bellt. Also sag, was du zu sagen hast, was dir fehlt, was dir nicht passt! :)