Das Ende meiner „Pfingstferien“ haben wir mit einem Tag Urlaub zelebriert. :)

Los ging’s in Westerhever, im Nordosten der Halbinsel Eiderstedt. Das Örtchen ist mit oder vielmehr dank seines Leuchtturmes ziemlich bekannt. Da hier im Norden noch keine Schulferien sind und der Leuchtturm selbst nur montags, mittwochs und samstags besichtigt werden kann, war es auch nicht übermäßig voll. Es gab keinerlei Probleme mit Emma. Selbstverständlich haben wir uns an die Leinenpflicht gehalten (bis auf eine kurze Zeit im Wasser). ;)

Angekommen sind wir gegen 14 Uhr. Da für 15 Uhr das nächste Hochwasser angekündigt war, sind wir direkt erst einmal losmarschiert, die ca. 1,5km zum Strand. Dort haben wir die Schuhe ausgezogen, die Hosen hochgekrempelt und rein ins kühle bzw. eher warme Nass. Ab einer gewissen Tiefe kamen Emma’s Instinkte zum Vorschein und sie hat angeordnet, den Rückzug an Land anzutreten. Und als brave Menschen haben wir das natürlich gemacht. ;)

Zurück am Strand hieß es erstmal trocknen, entsanden und Schuhe anziehen. Emma wäre nicht Emma, wenn sie die Zeit nicht genutzt hätte für ausgiebiges Schubbern und Panieren, natürlich untermalt von harmonischem *kläff* *kläff*. :heilig:

Danach ging es weiter Richtung Leuchtturm. Aber oh Schreck, überall freilaufende Schafe, die auch noch großes Interesse an Emma hatten. Augen zu und durch. Mit Keksen, natürlich für den Hund, bewaffnet, nahmen wir Kontakt auf. Wider Erwarten hat sich Emma sehr tapfer geschlagen und das ganze beinah ohne kläffen absolviert. :) *stolzbin*

Am Leuchtturm angekommen, haben wir natürlich, wie sollte es anders sein, erst einmal den dort liegenden Cache (GC14G4C) gehoben und uns im Logbuch verewigt.

Danach haben wir unterhalb vom Leuchtturm noch ein kleine Pause mit Brotzeit eingelegt, um uns dann auf den Weg zurück zum Möp zu machen, wunderschön durch die Salzwiesen! Das Wetter war uns gestern mehr als wohlgesonnen :sonne: und so konnten wir zahlreiche (fast 400 :oops: ) Bilder machen.

Am Auto angekommen gab es erstmal eine kleine Ruhepause in der Sonne, gemütlich auf dem Schaffell. Dort überlegten wir uns dann, was wir noch mit dem Tag anfangen möchten. Die Entscheidung fiel schnell: ein Abstecher nach Büsum.

Dort angekommen, wollten wir, anbetracht des nahenden Niedrigwassers, gerne noch einmal mit Emma ins Watt. Am Hundestrand (Strandabschnitt 1) angekommen, mussten wir lesen, dass dort zwar Hunde mit auf die Liegewiese, nicht aber ins Wasser und Watt dürfen. Dies sei nur in Strandabschnitt 9 erlaubt. Also losmarschiert. Nach ca. 3-4km waren wir am Ende des Strandes angekommen, es folgte ein eingezäunter Deichabschnitt mit Schafen, doch weit und breit kein Hinweis auf den besagten Hundestrand. *hmpf* Also zurück zum Auto, erst einmal ein Abendessen für Emma organisieren. Danach sind wir dann noch einmal Richtung Strandabschnitt 9 gefahren und haben uns dann, auch ohne entsprechende Hinweisschilder, zusammen mit Emma ins Watt begeben.

Ich kann schon verstehen, welche Faszination das Buddeln und Matschen auf kleine Kinder ausübt. :) Nach unserem ca. 1h Marsch durchs Watt, sind wir dann wieder zurück an den Strand, haben uns und die Wutz gereinigt und sind dann zurück zum Auto. Dort gab es das Abendessen für Emma (100g Rinderhack, das aber wohl eher ein Schweinehack war :irre: ) und dann machten wir uns auf den Heimweg.

Fazit? Westerhever ist wunderschön. Wir hatten unglaublich Glück mit dem Wetter. Büsum ist Touristik pur und wenig hundefreundlich.

Wir werden sicher noch öfter einen Abstecher an die Nordsee machen. Die Tourismus-Hochburgen werden wir aber sicher meiden und dafür eher einsame Landstriche aufsuchen.

Emma hat beschlossen heute durchgehend zu schlafen. Der salzwasserbedingte Durchfall ist zum Glück schon wieder vorbei und so gibt es heute, auch in Anbetracht des Schietwetters da draußen, einen gemütlichen Faulenzer-Tag.

Und wie immer, für den tapferen Leser folgen hier die Bilder:


Denn auch der kleinste Hund der Welt, macht sein Maul auf wenn er bellt. Also sag, was du zu sagen hast, was dir fehlt, was dir nicht passt! :)