oder eher Deichkletterer

Es folgt: ein retrospektiver Cache-Bericht mit fotografischen Beweisen… ;)

Der 07. Mai 2011, ein unglaublich sonniger, heißer Tag im Norden Deutschlands. Was tut man da: richtig, eigentlich wie immer, cachen!

Also los: ein recht neuer Cache, mit einer Schwierigkeitswertung 3,5 (von 5) und Geländewertung 4 (von 5). Klang vielversprechend. Und für die Ungeduldigen vorweg: wir wurden nicht enttäuscht, aber es war harte Arbeit.

An Station 1 ging alles noch ganz schnell. Nach kurzer Suche war der Hinweis gefunden und es ging schnellen Schrittes zu Station 2.

Und da begann das Unheil Teil 1. Ein „Steinhaufen“ in dem es drei Filmdosen mit Hinweisen zu finden galt. Die Erste war recht schnell gefunden. Danach lernten wir jeden Stein dieses Haufens persönlich kennen. Mit manchen gab es nur Smalltalk, mit anderen langwierige Diskussionen. Nach über 1 Stunde hielten wir völlig durchgeschwitzt, recht demotiviert und leicht genervt auch die dritte Filmdose in den Händen.

Weiter zu Station 3: Hinweis quasi auf den ersten Blick gefunden. Das Rätsel dann mit Unterstützung von Tante Google und ein wenig Ausprobieren und Hin-und-Her-Rechnen gelöst und somit weiter zu Station 4. Dort dasselbe Spiel, nur das Rätsel konnten wir alleine und auf Anhieb lösen.

Jetzt zu Station 5, der letzten Zwischenstation. Dort war das Klettern schon angekündigt und vorsorglich hatten wir auch zwei Bandschlingen dabei. Zualler erst fanden wir ein Nest mit grünen Eiern (siehe Foto). Aus der Ecke des Baumes haben wir uns dann schnell zurückgezogen und das Nest wohlbehalten zurückgelassen.

Dann musste der Mups rauf auf den Baum. Hinweis 1 war dann bald gefunden. Hinweis 2 konnte ich vom Boden aus erreichen. Nur Hinweis 3 wollte sich nicht zeigen. Das Spoilerbild vor Augen umrundeten wir mehrfach den Baum, der Mups kletterte auf alle möglichen und unmöglichen Äste. Nix. Auch hier kam die Erlösung erst kurz vorm Aufgeben.

Doch dann: wie weiter? Erstmal ein paar Meter weiter, zu einem von Menschenhand geschaffenen, aber nur mäßig gut erhaltenen Objekt. Nach eingehender Suche, nix. Plötzlich ein aufgeregt rufender Mups ich solle mal zu ihm kommen. Und da war sie, die EinSICHT. :exclaim:

Also auf zur, nun richtigen, Final-Location. Das Versteck der Dose war dann auch schnell ausgemacht. Aber wie rankommen war die Frage. Unter vollem körperlichen Einsatz ging es also zum Endspurt auf. Und es gelang! :) Mups und Hund sahen aus wie die Schweine, aber alles was zählt ist die Dose… :D

Nach dem Eintrag ins Logbuch dann die Dose wieder zurückgepackt und den Rückweg zum Möp angetreten. Rechtschaffen müde aber erfolgreich! :hurra:

Und hier die Bilder dazu:


Denn auch der kleinste Hund der Welt, macht sein Maul auf wenn er bellt. Also sag, was du zu sagen hast, was dir fehlt, was dir nicht passt! :)